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01.-07.08.2010 Dolomitenrundfahrt
Vivere Giro delle Dolomiti 2010
Das Giro Team corratec-Quest hat seine erste Rundfahrt gestemmt – und wie: Dem gut organisierten 12er Giroteam gelang es bei 850 Startern, 15 Stockerlplätze bei den Etappen (davon 8 Siege) und 5 Stockerlplätze bei der Rundfahrtwertung (davon 2 Siege) einzufahren. Der Star im corratec-Quest Team: Wolfgang Hofmann. Und alle durften die besonderen sportlichen Herausforderung einer Rundfahrt mit 6 Etappen mit „nur“ Bergetappen für sich erleben,
Ende gut, fast alles gut
Durfte man bei Halbzeit der Rundfahrt am Ruhetag im Team corratec-Quest schon mehr als zufrieden sein, so wurden die Erwartungen zum Abschluss nochmals übertroffen. Bei der großen Siegerehrung in der Messe Bozen wurden fünfmal Starter(innen) des Team corratec-Quest auf’s Podium gerufen. Allen voran Leader Wolfgang Hofmann in der Gedsamt- und Klassenwertung, dazu Katharina Schneiderbauer, Johannes Mayrginther, Jany und Kuno Messmann in den Klassenwertungen. Erfolge sind im Sport sicher ein Sahnehäubchen. Aber gerade in einem Jedermannteam wie dem Team corratec-Quest (Talente – Hobby – Masters) gibt es viele persönliche Sieger, auch wenn sie nicht am Podium stehen, Sieger über sich selbst, die eine einmalige Herausforderung gemeistert haben. Und ein besonderer Erfolg für den Rundfahrtteamausflug ist, dass alle ohne Unfälle und Pannen ihre Rundfahrt mit bester Betreuung erleben konnten.
01.-07.08.2010 Dolomitenrundfahrt – 3 oder 6 Etappengiro
Beim Giro delle Dolomiti, der 2010 schon seine 34. Auflage erlebt muss das anspruchsvoll Streckenpensum einerseits durchgefahren werden. Anderseits wird das Klassement von Bergzeitfahren bestimmt, jeden Tag ein mythischer Anstieg. 2010 sind dies. Passo Gavia, Passo Duran, Gardezza, Passo Pardoj, Passo Stelvio und Passo Mendola. Von der Gesamtstrecke – 715 km mit 11739 Hm – sind 76 km mit 5767 Hm die entscheiden Bergzeitfahren. Und Strecken haben es in sich. Mal lang (20 km), mal steil (bis 23%) und mal lang (25 km) und steil (14%). Mal ist es hochsommerlich heiß, mal gibgt es einen Wettersturz, Kälte und Regen in den Bergen. Wer hier nicht auf seine „Kosten“ kommt und seine Grenzerfahrung machen kann, gehört wohl zu den wenigen Außerirdischen, die alles kalt lässt und nicht berührt. Vom Hotel, von der durchgehenden Betreuung und Versorgung auf der Strecke mit Teambus und corratec-Quest Service hin bis zu einer „Ruhetagefeier“ war alles angerichtet. Das Team corratec-Quest (Talente – Hobby – Masters) hat viele Aspekte, auch wie Leistung einzuordnen ist. Supertalent Felix Spensberger – der sicher mit um den Gesamtsieg mitfahren hätte können, wurde leider nach seinem grandiosen Ritt auf’s Kitzühler Horn krank. Klar, dass man im Dialog von einem Einsatz absehen musste. Vorne im Gesamtklassement und in den Kategorien waren nun die Master gefordert, die Gruppe Hobby sollte ihre weiteren persönlichen Rennerfahrungen machen können und für sich persönliche Topleistung erzielen, unabhängig von Bestzeiten und Plätzen, aber mit konsequenten Einsatz für sich und das Team.
Rundfahrten sind Herausforderungen ...
...die mit allem aufwarten (können) was man sich oft gar nicht ausdenken kann. Gut vorbereitet und betreut, ist eine fast unverzichtbare Voraussetzung, wenn man nicht in der Hektik der Unwägbarkeiten – Wetter, Rennentwicklung, Panne, Verpflegung unterwegs, Schwächen und, und, - gut zurecht kommen will. Dann machen Rundfahrten richtig Freude und jeder kann dann auch seine Leistung so gut es geht abrufen.
Die Etappen und die Daten
| Gesamtstrecke | Strecke Bergzeitfahren | ||
km | hm | km | Hm | |
1. Etappe | 155 | 1873 | 19,2 | 1411 |
2. Etappe | 107 | 2115 | 12,1 | 990 |
3. Etappe | 145 | 2218 | 6,1 | 613 |
Ruhetag | - | - | - | - |
4. (1.)Etappe * | 156 | 3.225 | 9,3 | 637 |
5. (2.)Etappe* | 63 | 1851 | 24,8 | 1851 |
6. (3.)Etappe | 89 | 457 | 4,2 | 265 |
Summen | 715 | 11739 | 76 | 5767 |
* Änderung 4.(1.) Etappe
Genuatief: Die Organisation hat eine frische und nasse Ersatzetappe angesetzt mit einem 9km langen Zeitfahren und 900 Hm von Terlan hoch nach Mölten. Dies war sicher eine gute Idee. Nass wurde auch so jeder, frieren war auch möglich.
* Änderung 5.(2.) Etappe
30-40cm Neuschnee am Stilfserjoch: Bei Nordföhn und gutem Wetter wurde die Etappe bis 6 km vor der Passhöhe (Franzenshöhe) gefahren. Das Bergzeitfahren war dann 18 km lang und 1316 Hm gab es zu bewältigen.
Ein Team und die verantwortliche Rollen
Ehberger Gerhard, Gaßner Sepp, Hofmann Wolfgang, Mayrginther Johannes, Thomas und Dora, Messmann Jany und Kuno, Schneiderbauer Katharina, Spensberger Felix, Steidl Gudrun, Toth Miro und Vollmann Christian bilden das Team in den Rollen Starter, Service und/oder Management. Alles wurde soweit es geht vorab vorbereiten, vor Ort ergänzt und im Team abgestimmt und vereinbart. Jeder wusste was sein „Job“. Jeder konnte sich auf jeden und alles verlassen, jeder konnte so auch locker sein „Bestes“ geben. Passion of cycling Schade, dass Felix kurzfristig kranheitbedingt nicht mit von der Partei sein konnte.
News
Soziale Verantwortung leben
Übergabe der RRV Spende 2011 an das soziale Projekt - Verantwortung leben – der Familie Werndl und des Aubenhausenteams











