11.07.2010 Finaler Erfolg beim CHIBA Alpencup
Radmarathon Alpencup 2010
Andreas und das Team corratec-Quest Andreas gewinnt mit „"Edelhelfer“ Felix die Cupwertung aus 3 großen Radmarathons
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In der Alpencupwertung stand nach Amadé Radmarathon/AUT (16.05.2010) und Berchtesgadener Land Radmarathon/BRD (13.06.2010) beim Engadin Radmarathon/SUI die Entscheidung an. Die sicher anspruchvollste der 3 langen Strecke führte über 211 km, 3.827 Hm und 5 Pässe über 2.300 m (Ofenpass - Forcola di Livigno - Berninapass - Flüelapass - Albulapass). Die Cupwertung ist einfach. Es wird die Zeit der 3 Radmarathons zusammengestellt und schon hat man den Sieger. Nach 2009 heißt 2010 der Sieger wieder, Andreas Ortner. Was nach so einem Erfolg am Ende so sein einfach klingt, ist allemal nicht immer so leicht zu stemmen. Ortner hatte nach den beiden ersten Radmarathons gegenüber dem Leader Kaunzner Anton vom Team Team Herbalife-Focus, auf Platz 2 zwar „nur“ 41 Sekunden Rückstand. Kaunzner als bislang Führende in Gesamtwertung konnten im Vergleich zu Ortner auf die Unterstützung eines starken Team im Rennen zählen. Für das Team corratec-Quest war zum Finale klar, Teamwork für Ortner. Felix Spensberger - das 2010er Radtalent und corratec-Quest Teamfahrer - war spontan zur Stelle, als „Edlehelfer“ für Projekt „Gewinn Alpencup“. Das Projekt nahm im Dialog der Beteiligten schnell lockere, schlanke, aber zugleich klare Formen an. Perfektes Teamwork im Rennen, neben der Strecke und ein klares taktisches Konzept und gute Beine nicht zu vergessen. Dabei hatte Spensberger zentrale wie gewaltige Herausforderungen zum stemmen. Einerseits war das Rennen für das 18 Jährige Radsporttalent das erste lange, harte Radmarathonrennen überhaupt! Anderseits war die taktische Aufgabe von Spensberger, an den Anstiegen durch Tempoarbeit von der Spitze Weg das Feld klein zu machen, eine mehr als zusätzliche wie anspruchsvolle Herausforderung. Und die Tempoarbeit von Spesnberger sorgte für eine immer kleiner werdendenSpitzengruppe an den Pässen. Ortner bliebt gewohnt leistungsstark konsequent am Hinterrad des Teamkollegen. Doch dieses erfolgreiche Ausscheidungsfahren an den Pässe allein reichte noch nicht, denn der bisherige Leader Kaunzner (Team Team Herbalife-Focus) war bis zum letzten und über 20 km langen Schlussanstieg (noch) nicht abzuschütteln. Spensberger forciert hier wie den Bergspeed am alles entscheidenden Albulapass konsequent, beeindruckend und mit sichtbaren Erfolgen. Andreas hielt -. wie geplant – gleich konsequent das Hinterrad von Spensberger. Auf der Hälfte konnte das corratec-Quest-Tandem den bislang Führenden des Rennes, Paul Linder (Salzburg), ein- und überholen. Und jetzt setzte Ortner den geplanten wie alles entscheidenden Angriff für die Cupwertung. Ortner trat an und kam richtig gut weg. Spensberger sicherte den Angriff hinten gegen Kaunzner ab. Und Spensberg gleang das Kunststück - nachdem Ortner entscheidend weggekommen war – dass er sich seinerseits kurz vor der Passhöhe am Albula allein absetzen konnte und so dann perfektes Rennen durchzog. Der hart verdiente Lohn nach dem perfekten wie abgestimmten Teamfahren von Ortner und Spensberger: Platz 3 und 4 im Rennen und der anvisierte Sieg im CHIBA Alpencup 2010 für Ortner. Alles hat letztlich im Team rundum auf hohem Niveau zusammen gepasst. Am Tag des Finales zur Fußball WM wurde nicht nur bei der Tour de France schnell bergauf gefahren. Andreas Ortner benötigte für die 211 km und 3.827 Hm in 6:21, nur 32 Sekunden hinter dem Sieger des Rennen - Reiche Peter, der neuen Streckrekord fuhr. Und Felix Spensberger „gewann“ mit nur etwas über 2 Minuten dahinter den tollen wie sicheren 4.Platz vor Kaunzner vom Team Team Herbalife-Focus, der mit fast 5 Minuten zwar den starken 5. Platz einfahren konnte. Kaunzer musste so aber die Führung in Gesamtwertung Alpencup beim 3. Radmarathon am letzten Anstieg noch an Ortner und das Team corratec-Questr abgeben.
Das Teamprojekt – Gewinn Alpencup 2010 – ein Erfolg nach Maß
- Gut vorbereitet: Training, Material, Ersatzmaterial, Zusatzverpflegung, Serviceplan, taktisches Konzept
- Gut umgesetzt. Vom Start über die 5 Pässe, vom Tempodiktat an den 3.827 Hm bis zum entscheidenden erfolgreichen Angriff im letzten Drittel des Albula und dem Abschluss auf dem Zielstrich.
Es gab im Vorfeld viele Fragen. Das Team hat nach Lösungen gesucht,seine Möglichkeiten gefunden und genutzt. Der weitere kompakte und erfolgreiche Auftritt des Team corratec-Quest beeindruckt – Freund und Feind. Das einfache Rennkonzept – bei den Glocknerkönigen Andi & Felix: an den Anstiegen Flüela- und Albulapass drückte Felix mit Andreas am Hinterrad unaufhörlich aufs Tempo. Schnell wurde das Feld bei Ausscheidungsfahren klein. Der bislang Führende in der Cupwertung blieb hartnäckig an dem corratec-Quest Duo dran. Die geplante Albulataktik hat dann fast punktgenau gepasst, die Lücke war da und wurde Meter um Meter größer. Und ab hier galt es reinhalten, bis zur doch noch weit entfernten Ziellinie in Zernez.









