25.04.2010 UCI Golden Bike Bergamo/ITA – 15. GF Felice Gimondi
Besonderer wie erfolgreicher Auftritt in der Lombardei.
Ein gelungere Einstand im Team corratec-Quest bei großem int. Radmarathon des
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Erster großer Start des neuen Team corratec-Quest
Im Rennradverein entstand 2010 im Rahmen des Sportprojektes Quest-corratec ein regionales Basisradsportteam, das Team corratec-Quest für Jedermensch, Talente, Hobbyfahrer wie Masters. Das UCI Golden Bike Bergamo am 25.04.2010 sollte der ersten große Start in die eine Serie besonderer Radsportevent und Rennen mit für Jedermensch professioneller „Umgebung“ sein. Wie und was: 15 Starter – 3 Ladies, 3 Generationen von 17 bis 71 Jahren (Talent Stephan und Master Adi) – rundum Service dank Quest Club Katharina und ein kurzfristiger Gast Fritz. Das Teamquartier, das Holliday Inn vom Bergamovorort Mozzo, wurde am Freitag abends nach gemeinsamer von Team organisierten Anreise bezogen. Am Renntag war vereinbart, dass das Team corratec-Quest am Renn- und Abreisetag das Quartier bis 16 Uhr behalten durfte, passte gut in die sportliche Gesamtorganisation. Samstag früh gab es das Startpaket für des Team corratec-Quest im Stadio Comunale Lazzaretto" mit einer großer Expoarea.
Das Erlebnis-, Sport- und Ergebnisfazit
Alle sind gut mit persönlich anspruchvollen Leistung die Strecken durch gefahren – 12 auf dem Kurs Medio Fondo mit 128 km und 2085 Hm und 3 auf dem Kurs Grand Fondo mit 169 km und 2984 Hm – durchgeradelt. Eine echte Teamformation gab es nicht, es gab ettliche bewusste „Einzelkämpfer“, aber auch hie und da „Teamfahrer“. Alles wurde gut gestemmt auch die zwei Vorradplatten – ausgerechnet bei zwei Ladies (Gudrun und Jany). Bei Gudrun konnten Teamkollegen Miro und Thomas unterwegs helfen. Bei Jany halfen unterwegs freundliche italienische Radsportfreude; das Problem konnte aber letztlich mit deutlichem Zeitverlust erst am Teamservice gelöst werden. Dass ein Basisteam wie das Team corratec-Quest von Beginn selbst im Radsportland Italien auf Anhieb bestehen kann, zeigen die schönen und kompakten Leistungen: 7 Plätze in den Klassen unter den ersten 10, zwei Podiumsplätze (1 und 3) in den Klassen, sowie zwei Topgesamtplätze (187 und 267) durch die Teamtalente in der Gesamtwertung. Was konnte und durfte man mehr zum Einstieg erhoffen und erwarten? Sicher nicht mehr, dies wäre allemal unnatürlich gewesen. Ein Ziel im Team corratec-Quest, Leistungssport für Jedermensch mit „professionellem“ Flair erleben und miterleben zu können, wurde zum Ersten mehr als erreicht. Vielen haben dazu ihren Beitrag geleistet, manchen mehr, manche (noch) weniger. Das Basis stimmt, so es weitergehen auf dem Weg zur Realisierung der Idee Team
Viele Bilder
(wenig vom Rennen, hier war keine Zeit zum teaminternen Fotoshooting)
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Radsportland Italien
Dass in Italien Rennradsport Tradition und einen hohen Stellenwert hat, ist nicht neu und wissen viele zu schätzen. Viele große Radvereine, viele klassische Rennen und Rundfahrten (Giro Italia, Lonbardeirundfahrt oder der Klassiker Mailand-San Remo..), große wie bekannte Rennfahrer (Felice Gimondi, Franzesco Moser, Marco Pantani, Mario Coppolini u.v.a) und viele Radsportveranstatlungen für „Jedermann“. Grand Fondo ist das Zauberwort für Radmarathons mit bis zu 10.000 Startern (z.B. Nove Colli, Mailand-San Remo oder Grand Fondo Felice Gimondi). Schönes Radsportland, italien wie Radsport in alle seinen Bereich lebt und blüht.
15. Grand Fondo Felice Gimondi
Dass dieser große internationale Radmarathon mit regelmäßig über 6.000 Startern ein besonderer Grand Fondo ist zeigt auch, dass die UCI als int. Radsportverband diesen Event als UCI Golden Bike im Programm hat. Das die Veranstaltung ein besondere Radsportveranstaltung ist, dafür spricht schon der Namenspatron Felice Gimondi. Felice Gimondi, 1942 in der Provinz Bergamo geboren ist eine italienische Radsportlegende, den in Italien noch heute fast jedes Kind kennt. Sportlich allemal nicht ohne Grund. Gimondi gewann als einer von nur fünf Radprofis alle drei großen Etappenrennen Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta a España Homepage Veranstalter
Bergamo und die Region Lombardei (ITA)
Bergamo liegt etwa 50 Kilometer östlich von Mailand äußerst malerisch am Fuß der Alpen – man nennt Bergamo auch „die verehrungswürdige Unbekannte“ der vielen bekannten oberitalienischen Städte wie Mailand, Beercia, Cermona, Como. Die geschichteträchtige Stadt mit ihren über 100.00 Einwohnern liegt an der Grenze der Poebene in der Lombardei. Markant liegt die Città Alta - die alte Oberstadt - 380 m ü. M. auf einem Hügel. Die „neue“ Unterstadt - Città Bassa oder auch Città Borghi – mit vielen Vororten um die Città Alta. Die Regione Lombardia – die Lombardei - ist eine norditalienische Region mit Mailand als Hauptstadt, die mit über 10 Millionen Einwohner und 12 Provinzen gerade in der Ebene vor den Alpen schon recht „zugebaut“ wirkt. Ein anderer viel interessanterer Aspekt der Lombardei sind hier Kultur, Seen, die hohen südlichen Alpen und das bergige, einsame, wie malerische Hinterland
Zu Felice Gimondi
Felice Gimondi (* 29. September 1942 in Sedrina, Provinz Bergamo) ist ein ehemaliger italienischer Radrennfahrer. Er gewann als einer von nur sechs Radprofis alle drei großen Etappenrennen Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta a España. Felice Gimondi befindet sich bis heute radsportlich so auf Augenhöhe der Franzosen Jacques Anquetil und Bernard Hinault, des Belgiesr Eddy Merckx sowie des Spaniers Alberto Contador. In seinem ersten Profijahr konnte Gimondi - mit 22 Jahren – 1965 sensationell die Tour de France gewinnen. Dass ein Felice Gimondi auch zahlreiche Radsportklassiker (Paris-Roubaix, Lombardei-Rundfahrt oder Mailand-San Remo) gewann, überrascht nicht, genauso wenig wie, dass er Straßenweltmeister wurde.
Der Radsportevent 2010
Die Kurse der Fondo’s - Corto, Medio und Grand – verlaufen auf eine Berg- und Talfahrt auf Passage großer Rennen wie der Lombardierundfahrt. Die Strecke hat verschiedene Gesichter: Start und Ziel im Herzen einer Großstadt Via Marzabotto a lato "Lazzaretto" Stadio Comunale di Bergamo, 7 Anstiege mit 2985 Höhenmeter fast von Meereshöhe hoch bis auf über 1000 m, rasante wie anspruchsvolle Abfahrten und 6000 heiße wie schnell Italorenner. Es wird gut, ja perfekt, sicher und pfeilschnell geradelt. So wird der Grand Fondo mit seinen 169 km und 2984 Hm in 4:30 h von den besten mit dem bescheidenen Schnitt von knapp 38 km/h gefahren. Der Event war nicht nur sportlich Herausforderung wie Highligt zugleich. Der Event war rundum perfekt: Von der Organisation kann man als Starter nur den Hut ziehen, besser und professioneller geht es fast nicht. Dazu spürt man an vielen liebevollen Details den Charme dieses Grand Fonfo der besonderen Art. So bekommen alle Starter neben Startnummern, Chip eine volle Tüte mit Gastgeschenken und Gutscheine. Ladies bekommen ein besonders Startpaket und starten mit den Besten und VIP’s aus der ersten Reihe – Italien, ein Land von Kavalieren der besonderen Schule.
Zur Strecke
Vom Zentrum am Fuße der Città Alta geht es durch Vororte im großen, straßenfüllenden Peleton teils mit um die 50 km/h durch die Vororte über Gorle zum ersten Anstieg, den Colle die Pasta.– ein Appetithappen im Vergleich zu den kommenden Anstiegen, Colle del Gallio, Selvio, Costa d’ Olda, Forcell di Buro, Forcella die Berbenno und Costa Vale Imagna. Die Strecke ist ein einmaligen Mix, keine Frage: Schnelle Strecken auf breiten Straßen mit den radsportliche „Hindernissen“ wie Kreisverkehre oder Verkehrinseln, schmale Bergstraßen mit Kehren und spannenden Kurven ohne Ende (gerade bergab), landschaftliche einmalige Sträßchen entlang von Wildbächen in malerischen Tälern und Schluchten und eine knackige Zielanfahrt im Zentrum einer Großstadt, wo Rennradfahrer Vorfahrt haben und die Auto warten müssen.
Das Aktionsstenogramm
Freitagsstenogramm:
17:00 Uhr Teamtreff am Parkplatz IKO in Kirchdorf/Raubling., geschickt schnelles Einpacken von Team und Material, Abendessen in Ora nahe Bozen, 22:30 Uhr Ankunft im Teamhotel (wo das Team corratec-Quest freudig erwartet wurde) Gutenacht-Drinks, Schlafen in perfekten Zimmern.
Samstagstenogramm:
Ausschlafen, Warmupsport, gemütlich Frühstücken, Einfahren im Team auf der ersten Häfte der Rennstrecke mit gekonnte wie charmeter Kathi-Auto-Teambegleitung, Materialcheck, Teambriefing, Abendessen „tipico Bergamo“ in der nahe Tattoria Pascoletto mit 4 Gängemenü, Getränke inklusive für schlichte schmackhafte 20 € und sportgerechtes früh-zu-Bett-Gehen.
Sonntagsstenogramm:
4:30 Uhr Aufstehen, 5:00 Uhr Frühstück, 6:45 Uhr 6 km Anfahrt durch die noch dunkel Altstadt zur Startaufstellung, 7.00 Uhr Start, nach erfolgreiche Zielankunft von Team und Teamservice, Ausrollen zum Hotel, after-race-Kaffe’s (oder auch Biere), Duschen, Packen, Rückreise in den 3 Teamfahrzeugen samt der Rennräder, 20 Uhr Ankunft am Ausgangspunkt, dem Parkplatz IKO in Kirchdorf/Raubling.






















